Schutzkleidung für MotorradfahrerSobald sich der Frühling ankündigt, die Tage wieder länger werden, die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, freuen sich sehr viele Männer und Frauen darauf, ihr Hobby wieder ausüben zu können: Motorradfahren. Während die einen gemütlich mit den Harley Davidsons und ähnlichen Marken über die Straßen fahren, greifen die anderen zu den Rennmaschinen mit ordentlich Power, z.B. von Yamaha. In jedem Fall sind das Tragen von Schutzkleidung und einem Motorradhelm vorgeschrieben und wichtig. Wer nicht darauf achtet ist verantwortungslos. Schutzkleidung und der Motorradhelm sind aber auch für die Mitfahrenden ein wichtiges Thema. Die auftretenden Gefahren im Straßenverkehr treffen sowohl die Fahrer als auch die Mitfahrer von Motorrädern.

Notwendigkeit einer Schutzkleidung

Die Schutzkleidung beim Motorradfahren ist in mehrfacher Hinsicht notwendig. Einmal geht es natürlich um den Schutz von Verletzungen, aber auch das Fahren unter den unterschiedlichsten Wetterbedingungen kann durch eine entsprechende Schutzkleidung positiv beeinflusst werden. Der Preis einer Lederkombination sollte um die 1.500,00 EURO kosten. Leder wird als Material von Testinstituten vor anderen Materialien wie Textilkombinationen bevorzugt. Die Textilkombis sitzen bequemer am Körper, wiegen weniger, sind wetterfest und haben auch einen bestimmten Sicherheitsstandard erreicht. Leder hat jedoch die bessere Antriebsfähigkeit. Außerdem befinden sich die Protektoren und Schutzpolster bei einer eng anliegenden Lederkombination eher an den richtigen Stellen. Neueste Sicherheitsanzüge verfügen auch über ein besseres wasserabweisendes Leder unter welchem eine Funktionsmembran wie GoreTex eingearbeitet ist. Diese Technologie kann auch längeren Regenschauern standhalten. Aber auch bei hohen Temperaturen wie im Sommer hat eine Lederkombination Vorteile gegenüber anderen Materialien. Durch Perforierungen, Cool Leather genannt, werden die Sonnenstrahlen abgewiesen. Die Schutzkleidung wird während der Herstellung einer speziellen Behandlung unterzogen. Bei dem Kauf einer Kombination sollte man unbedingt zu einem Fachhändler gehen und sich kompetent durch einen Verkäufer beraten lassen. Im Gespräch mit dem fachkundigen Personal kann ermittelt werden, welcher Fahrtyp der interessierte Biker ist, und was er sich vom Fahren eines Motorrades verspricht. Aufgrund dieser Informationen kann ein Verkäufer das passende Outfit empfehlen.

Ein Motorradhelm – Mit Köpfchen aussuchen

Motorradhelm ist nicht gleich Motorradhelm. Es gibt Klapp-, Jet- oder auch Integralhelme. Die Größe eines Helms richtet sich nach dem Kopfumfang eines Motorradfahrers. Ein Helm ist wohl der absolut beste Schutz, um Unfälle glimpflich zu überstehen. Ein Motorradhelm sollte genau zur Kopfform passen. Auch das Helminnenfutter muss entsprechend bequem und unnachgiebig sein. Das Innenfutter sollte aus Styropor bestehen und eng am Kopf anliegen. Das bietet den größten Schutz. Je nach dem Material der Außenschale werden Energie mehr oder weniger abgeleitet. Innen- und Nackenpolster sind keine teuren Extras, sondern dienen dem Schutz der Nackenwirbel. Ein gutes Helmvisier besteht aus Polycarbonat. Die UV-Strahlung wird dadurch abgeschwächt und abgelenkt. Außerdem splittert das Material bei kleineren Steinschlägen nicht. Für Motorradfahrer im Winter kann man sich auch ein beheizbares Visier zulegen. Gerade beim Kauf eines Motorradhelms ist es wichtig, auf Prüfsiegel und Zertifikate zu achten. Sicher ist eine Beratung gerade für Anfänger in einem Fachgeschäft zu empfehlen. Die Tipps des Personals und das Anprobieren verschiedener Helme und Helmformen führt dann zu dem passendem Produkt für den Kopf. Sicherheit und auch Bequemlichkeit sind daher äußerst wichtig.

Ohne Schutzkombi und Helm?

Motorradunfälle gehören zu den schlimmsten Verkehrsunfällen. Viele der verunfallten Motorradfahrer versterben an den schweren Verletzungen. Wer auf die Sicherheit beim Motorradfahren verzichtet, spielt mit seinem Leben und geht nicht notwendige Risiken ein. Bei einem Unfall mit Motorrädern können schwerste Kopfverletzungen, Knochen- und Wirbelbrüche sowie Abschürfungen und Verbrennungen entstehen. Motorradfahrer erleiden bei Unfällen teilweise mehrere lebensgefährliche Verletzungen, weil der Körper öfters gegen Autos oder Pfosten prallen kann. Bei Überlebenden mit schweren Verletzungen können Lähmungen oder andere schwere Behinderungen die Folge sein. Daher ist es absolut notwendig, Schutzkleidungen und Helme zu tragen.

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